Was ein Satz, er stifft sowas von zu bei meiner Kollegin! Wir arbeiten ca. 40 Stunden in der Woche eng zusammen und ab und zu spricht sie einfach mal ein paar Tage nicht mit mir - Warum? Na wenn ich das wüsste.. Ist das normal? Keine Ahnung, vielleicht bin ich nicht die einzige die so eine Kollegin hat.. Ja wahrscheinlich - denn wir arbeiten hier ja nicht nur zu zweit hier Aber leider sind wir die einzigen Vollzeitkräfte und die anderen bekommen sowas selten mit, bzw. mit denen spricht sie.

 

Aber was ganz anderes auch zum Thema Schrauben. Meine Oma bekommt am Freitag eine Gamma Knife bestrahlung. Dabei wird der Hirntumor bestrahlt. Alles soll jetzt ziehmlich schnell gehen, da wir keine Zeit haben zu warten. Eine große Frage war: Zahlt die Kasse die ca. 8000€? Gott sei dank kam vorhin der Anruf - ja sie zahlen.. Ist laut Klinik nicht selbsverständlich das sie direkt Genehmigen. 

Also geht Freitag los, ein paar Stunden soll das ganze Prozedere dauern. Damit auch genau der Tumor (Stammhirn) getroffen wird, wird meine Oma "fixiert", es wird örtlich betäubt und danach kommen Pflaster auf die stellen, alles ganz harmlos. Ja so hört sich das auch erst mal an, wenn man mal etwas forscht findet man eindeutigere Formolierungen, dieses fixierung wird mit Schrauben am bzw. im Kopf festgeschraubt! Also für mich eine sehr schlimme Vorstellung.

Aber uns bleibt keine andere Wahl, ob Oma das mit den Schrauben verstanden hat? Keine Ahnung, da heißt es wohl Tapfer sein für Oma, Mama und Onkel (die Begleitung für den Tag)

Und für mich und meine Cousine heißt es dann mal wieder Opa-Sitten, wie so oft in den letzten Wochen.. 

Das schönste sind Abends die "Partys" um 19 Uhr gibt es essen bei Oma und Opa, alle kommen und das kochen geht rei um, damit jeder mal dran ist..

 

 

5.11.14 16:04, kommentieren

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Warum eigentlich nicht?

Millionen Menschen knallen jeden Tag das Internet mit irgendeinem Mist zu, warum also nicht auch ich?

Das Leben ist kein Ponyhof - ach was, das weiß ich mitlerweile.. aber wann hört endlich diese Phase des Lebens auf, wo man von Schicksalsschlägen ständig überrumpelt wird? Muss sowas sein? Also ich finde nicht, man könnte doch auch mal ein Jahr verbringen in dem man nicht von Hiobsbotschaften heimgesucht wird und sich einfach mal erholen kann?

Mein Vater starb 2011 ganz plötlich im alter von 55 Jahren. Ich war damals 20. Seit dem ist nichts mehr wie es war und jeder Tag ist ein kleiner Kampf für sich gewesen.
2012 - relativ Ereignis los - mein Freund trennt sich von mir, meint ich sollte mal meine Trauer überwinden, aber sonst...
2013 - Ein schönes Jahr - Mein neuer Freund steht zu mir und meiner trauer und akzeptiert mich wie ich bin..

2014 Im hier und jetzt. Die Mutter meines Vaters stirbt - Diagnose Krebs beim Vater meines Freundes - vor 2 Wochen Diagnose Krebs bei meiner anderen Oma..
Seit zwei Wochen herrscht nun bei uns Ausnahme zustand. Ich frag mich auch grad wie ich überhaupt Zeit finde, diese Zeilen hier zu tippen...

Aber es gibt auch noch mich - und ich muss den ganzen Scheiß mal los werden - und mülle ab jetzt das Internet mit zu! Auf den einen mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an...

4.11.14 14:39, kommentieren